Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Glas

Aus himmlischen Gefilden schälst du dich,
du Frucht der göttlichen Versuchung!
Mit dem Abendwind zerzaust du die Gedanken
und der gestirnte Himmel fällt dir aus dem Haar.

Ich will dir noch vom Ufer rufen,
da find ich mich auf deinem Boot
und labe mich an diesen uferlosen Thürmen,
die in der Finsterniß aus Kindheitstagen warten.

Komm, sing mit mir, ich sprech aus reiner Seele,
wenn ich den ersten Stein auf diese Glastür werfe,
die in den Wellen zwischen unsren Welten birst
und Anker wirft in Seemannsfleisch.

Ich greife noch nach deinem Schopf,
da wirft ein Sturm mich hart zurück.
Und aus dem Traum von alter Sünde
treiben wir als gläsernes Gebein.
13.4.08 09:15
 


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