Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Ein unweihnachtlicher Kommentar

Verehrte Leserschaft!

Wieder einmal ist es so weit. Weihnachten steht vor der Tür, der Konsumterror schwingt sich zu neuen Höhen auf, und die Menschen kaufen brav, statt zu denken. Wie wenig Rückgrat die meisten Menschen besitzen, habe ich insbesondere in diesem Jahr zu spüren bekommen, als ich auf die Frage, ob ich schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt hätte, nüchtern antwortete, es werde keine solchen geben, da ich niemandem etwas aus Zwang, sondern wenn ich es tue, den Menschen aus freien Stücken etwas schenke. Zwar findet dies allgemein Zuspruch, allein es fügt sich jedes Mal nahtlos ein »aber« hintan. »Aber was?«, frage ich dann, und niemand weiß darauf etwas Sinnvolles zu erwidern. Entweder sagen die Leute gar nichts weiter, oder sie füllen die Leere mit einem Gemeinplatz wie »Kann man ja nicht machen; die Leute erwarten das ja von einem; etc.«
Ich empfinde Abscheu vor der Normen- und Regelkonformität, beinahe so viel als vor dem Konsumterror, Kapitalismus und den sich durch den gesamten Alltag ziehenden Sexismus. Wenn man etwas ändern will, muss man damit in seinem eigenen Verhalten beginnen. Wenn jeder stets erwartet, dass andere den ersten Schritt machen, macht logisch notwendig niemand den ersten Schritt. Müssen wir einander jedes Jahr neue Produkte an den Kopf werfen? Was haben wir denn nicht, was wir so dringend benötigen? Wir haben doch alles. Und wenn wir ehrlich sind, haben viele von uns wesentlich mehr, als sie tatsächlich brauchen. Das ist ja das Perverse am Kapitalismus: Es ist von allem mehr als genug dar – nur dass es ungleich verteilt ist. Wer mehr als genug hat, wirft vieles weg. Wahrscheinlich handelt es sich dabei in vielen Fällen um etwas, was andere darben. Allein dies interessiert uns freilich erst dann, wenn wir selbst zu letzterer Gruppe gehören. Vorher schauen wir lieber weg oder lassen uns, noch besser, vom Glanz der Dekadenz des Lebensstils der Superreichen blenden, von all den überteuerten Produkten in den Schaufensterläden oder neuerdings auch in den Browserfenstern.
Und sollte dies alles noch nicht ausreichen, uns zu betäuben, damit die böse Realität uns nicht allzu hart erfasst, gibt es ja immer noch das Pseudogewäsch von Besinnlichkeit, dem Fest der Liebe und andere perfide Abartigkeiten, welche die Wahrheit dem eigenen Wunschdenken anzupassen suchen, von dem man sich allzu leicht einlullen zu lassen vermag. Weihnachten macht mich krank – doch es ist noch nicht aller Tage Abend.

Naturalistisch-sozialistische Grüße

Schatten der Schläfer
24.12.10 21:02
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


poemsofblood / Website (25.12.10 22:36)
ich stimme dir zu... mehr kann ich im moment nicht sagen...später vielleicht..

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