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2011 – Zeit für Konsequenzen

Was wir brauchen, ist ein Systemwechsel, denn die Probleme, mit denen wir uns konfrontiert sehen, lassen sich nicht innerhalb dieses Systems, welches sich aus Marktwirtschaft und Repräsentativdemokratie zusammensetzt, lösen. Die Probleme, nämlich Armut und Reichtum, d. i. die Ungleichverteilung von Wohlstand, sowie die schleichende, aber stetig voranschreitende Einschränkung von bürgerlichen Rechten und unserer Freiheit überhaupt, sind systemimmanent, intrinsischer Bestandteil desselben. Daher kann nur die Überwindung dieses menschenverachtenden Systems auch die notwendig mit ihm bestehenden und sich stetig verschärfenden Probleme beseitigen.
Auf Grund des weltweiten marktwirtschaftlichen Systems und dem Finanzkapitalismus, der sich in Form des Finanzmarktes parallel zum Warenmarkt entwickelt hat, leben 20% der Weltbevölkerung auf Kosten der übrigen 80% im Überfluss, während Letztere (im wahrsten Sinne des Wortes!) in Armut und Elend vegetieren. Dabei hat der Finanzmarkt schon seit langem nichts mehr, und zwar nicht einmal entfernt, mit dem realen Warenmarkt zu tun. Die Zügellosigkeit der Marktwirtschaft erlaubt die wildesten Spekulationen mit Geld, das nicht einmal existiert. Platzen dann diese Spekulationsblasen, wobei es stets einige wenige Gewinner, dafür umso mehr Verlierer gibt, verteilen die herrschenden Eliten das reale Vermögen von unten nach oben um, damit die Reichen von gestern auch die Reichen von morgen bleiben. Wenn wir nämlich von Repräsentativdemokratie reden, meinen wir nicht, dass die Repräsentanten, die Vertreter, die Interessen der Masse des Volkes vertreten, sondern ihre eigenen, d. i. diejenigen der Eliten, zu welchen sie gehören. Dies ist mithin der Grund dafür, dass sich seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland nichts wesentlich verändert, insbesondere im Sinne von verbessert, hat, gleichviel, welche Parteien in welchen Kombinationen regiert haben. Auf Dauer kann man freilich nicht unbegrenzt oft von unten nach oben verteilen: Irgendwann sind sämtliche Ressourcen, und zwar die natürlichen sowohl als die sozialen, aufgebraucht. Die Frage lautet dementsprechend, ob wir die Klippe, auf die wir zurasen, mit durchgetretenem Gaspedal hinabstürzen oder ob wir nicht lieber die Kehrtwende versuchen wollen.
Ich für mein Teil bevorzuge letztere Alternative, die in der Tat realisierbar wäre. Natürlich handelte es sich im Falle der Umsetzung um ein historisches Experiment, denn einen echten, d. i. auf partizipativer Demokratie beruhenden, Sozialismus hat es bisher nicht gegeben. Medien, Politik und Wirtschaft beschwören, um auch nur das Nachdenken über diese Möglichkeit von vornherein zu tabuisieren, die Schreckgespenster der ehemaligen Sowjetunion und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Dem ist zu erwidern, dass es sich bei diesen Systemen nicht um sozialistische Systeme im vollendeten Zustand gehandelt hat. Vielmehr sind beide im Übergangsstadium steckengeblieben, weil im Falle der Sowjetunion Stalin und im Falle der DDR die Regierung Honecker jeweils die Verbindung zur Realität verloren und die notwendige demokratische Partizipation ausgeschlossen haben. Ferner lagen in Russland und den späteren Satellitenstaaten nicht einmal im Ansatz die nötige Technik, mit besonderem Schwerpunkt auf den Methoden des Wirtschaftens, geschweige denn das nötige Wissen vor, um eine wirklich sozialistische Gesellschaft etablieren zu können. Ich will an dieser Stelle einem Missverstande sogleich vorbeugen. Es geht mir nicht darum, die Systeme der Sowjetunion und der DDR zu rechtfertigen. In beiden hat es grausame und menschenunwürdige Vorgehensweisen gegeben, die durch nichts zu rechtfertigen sind. Es geht vielmehr darum, dass diese Systeme nichts mit dem gemein haben, was heutige Sozialisten erstreben. Es sind Gespenster der Vergangenheit, und abgesehen davon, dass wir aus ihren Fehlern lernen können und müssen, bedrohen sie uns heute nicht mehr. Wer uns tatsächlich bedroht, sind die heutigen Eliten und ihre widerlich verlogene Predigt über ihren Gott namens Marktwirtschaft. Wir alle sollen diesem Gott durch viel Konsum und wenig Denken huldigen, damit ihr irrealistisches Einkommen weiter steigt, dieweil das aller anderen weiter sinkt. Die stärkste Waffe stellt dabei die Taktik dar, der Allgemeinheit das historisch-sozial gewachsene Produkt Mensch samt all seiner Widerlichkeit von Duckmäuserei über Egoismus, Egozentrismus und Perfidie als unabänderliche natürliche Grundlage weiszumachen, auf welcher sich zwingend nur eine Marktwirtschaft errichten lasse. In Wirklichkeit verhält es sich umgekehrt. Durch Jahtausende der Unterdrückung und Ausbeutung, durch die Erziehung zu diesen Eigenschaften, durch die systematische Förderung und den systematischen Ausbau derselben, ist der moderne Mensch zu dem geworden, was er ist. Demzufolge handelt es sich jedoch um ein kontingentes, nicht um ein notwendiges Faktum.
Wir dürfen einander folglich nicht länger dazu erziehen, nur nach unserem persönlichen Wohlergehen zu streben, wir dürfen nicht länger lehren, dass man etwas tun solle, weil es einen persönlichen Vorteil erbringe, weil man dafür belohnt oder bestraft werde. Stattdessen müssen wir darauf hinwirken, Dinge zu tun, weil sie sinnvoll und dem Gemeinwohl zuträglich sind. Und noch einmal: Wenn jeder darauf wartet, dass ein anderer den ersten Schritt tue, so tut logisch notwendig niemand den ersten Schritt! Worauf warten wir also noch? Es ist an der Zeit, unsere theoretischen Erkenntnisse endlich in Konsequenzen unseres Handelns umzusetzen!
7.1.11 10:16
 


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