Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Wo die Wahrheit liegt

Tief unter meinen Augenbrauen

Seen voller Salz und Meer.

Tief unterm Nabel weiße Völker

warten sehnlichst auf Verkehr.

 

Tief hinter meiner Brust schlägt heftig

ein Vulkan aus roter Glut.

Tief hinter meiner Stirn pulsierend,

leben Schlangen von dem Blut.

 

Und an den Seiten liegen Muscheln,

nackt am Strand, rauscht mit dem Wind.

In Wahrheit gibt es keinen Hafen,

auf der Seele sind wir blind.

22.4.08 08:53
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(15.7.08 09:56)
Dein Gedicht gefällt mir sehr. Auch wenn es nicht um Urlaub geht, assoziiert man durch Deine gewählten Worte gleich so was wie Urlaubsstimmung. Ich mag es, wenn Gedichte mehrere Ebenen haben. Gut gemacht!

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