Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Sternenstaub

In deinen Augen wogt ein Feuer,

in meinem Herzen brennt ein Meer.

Doch scheint dein Stern für mich zu teuer –

drum werd ich glücklich nimmermehr.

 

Gib acht, die Flut faßt meine Füße

und zieht mich tief mit sich herab

ins nasse Grab, wo ich nun büße

dafür, daß ich begehrt dich hab.

 

Vernehm ich schon das Horn der Fähre,

hinüber trägt’s der schale Wind.

Dein Stern steigt auf und dir zu Ehre

verbrennt mein Geist in ihm, mein Kind.

27.4.08 09:43
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sehnsuchtskind / Website (27.4.08 10:02)
Du schreibst wirklich gute Sachen. Ich mag wenige Gedichte, weil sie so schnell peinlich klingen, aber deine sind... schön. "In deinen Augen wogt ein Feuer, in meinem Herzen brennt ein Meer..." - Das ist echte Poesie!

(Und wegen dem Happy End- ja. Vielleicht ist es da geblieben, und lacht uns Normalsterbliche aus, die wir suchen und suchen und suchen, und es nie finden. Nicht fair. Das Leben halt.)

(Und vielleicht gibt es es trotzdem. Kannst du aufhören, drauf zu hoffen?)

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