Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Wie zerplatztes Porzellan

Das Böse dieser Welt ist überall

und wie zerplatztes Porzellan in meinem Kopf,

dessen Scherben meine Seele schneiden

und den Ozean der Verdammnis

mit Blut und Tränen füllen.

 

Hier ist deine Seele

ein Schiff in dunkler Nacht,

mein Herz ein rotes Segel,

aufgespießt auf einen Mast,

dessen Spitze feurig glüht.

 

Unser Fleisch ist längst verwest

und brennt auf Stirn und Lippen.

Das Verderben folgt mir nach,

auf Schritt und Tritt

und auf dem Fuße.

 

Das erdrückende Gewicht

der Welt stürtzt auf mich ein

wie glühend heiße Nägel,

die sich in die Augen bohren,

weil die Welt in Blut ertrinkt.

29.4.08 08:29
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zillie (30.4.08 08:24)
Das klingt sehr verletzt und mit der Welt hadernd. Die erdrückende Wirkung einer Sache kann man beeinflussen, ... es ist häufig eine Frage der Position.

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