Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Räderwerk

„Das steht dir nicht!“,

und dein Gesicht

vergräbst du unter Wiesenbüscheln,

voller Gram und voller Schauer,

als ob mein Kauderwelsch

verständlich wäre.

„Ehre“ ist doch nur ein Wortgedanke

und unsere Köpfe seine Schranke,

die nachts wohl ruhn auf sanften Kissen,

und Wissen glauben wir zu finden

darinnen; gleichwohl binden

sich nur Träume,

die „Schäume“ sind

und blind, bekanntermaßen.

Da seh ich dich auf Feuern schwimmen

und grimmen über Wiegengräber,

die unterm Räderwerk

zu Früchten werden.

„Sterben“ meint nur „anders leben“,

vielleicht vergeben,

aber nicht vergessen,

und fressen, was bestimmt, zu bleiben,

und Seelen aneinanderreiben:

„Das steht dir gut!“.

6.5.08 06:43
 


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