Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Bis ans Ende aller Tage

Im Gifte deines toten Hafens

schwimmt die Schwere lang und dürr.

Ich spucke gierig, um zu saufen -

das Gebein gehört nun mir.

 

Und jede Nacht, in vollem Rausche,

zerrt der Mond am Fleisch der Welt.

Ihn dürstet nach dem Eingeweide,

bis er doch vom Fleische fällt.

 

Der Hafen stinkt nach Tod und Elend:

Blinde Frösche – schmeckt nach Moos.

Bevor ich endlich schlafen gehe,

leg den Kopf in meinen Schoß.

7.5.08 08:17
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zillie (7.5.08 09:07)
Wenn das, was Du hier schreibst, auch nur ansatzweise etwas mit Dir zu tun hat, dann hast Du eine schwere Zeit. Willst Du nicht mal erzählen?


Schatten der Schläfer / Website (7.5.08 14:49)
Ich verweise auf mein Vorwort. Überdies stelle ich die Gedichte willkürlich, das ist nicht nach ihrer Datierung beziehungsweise Entstehungsreihenfolge online.

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