Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Ein böser Segen

Ich wünschte mir, ich dürft' dir geben,

was ich zu geben habe - dir allein.

Und jeder Herzschlag wirkt ein Beben;

ich bau dir meiner Liebe Schrein.


Schau, willst du nicht den Thron besteigen?

Aus Seelensteinen ist er glatt gefeilt!

Ich sing dir einen Liebesreigen,

der alle deine Wunden heilt.


Doch was will ich die Träume fassen,

zerbrechen alsobald wie Porzellan.

Auch du wirst mich schon bald verlassen,

wie es noch jedes Glück getan.


(Und alles, was zuletzt mir bleibt,

ein blutend Herz, das nach dir schreit.)

12.5.08 10:30
 


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