Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Die Rose

In einer sternenklaren Nacht
durchwandert’ ich des Gartens Wuchs.
Ein schlaues Thier, das zu mir sprach –
entsinne mich, es war ein Fuchs:
„Zwischen all dem Kraut gilt’s lang zu suchen –
wie Pestilenz hat es den Boden ruinirt –;
durch Glück nur, nicht durch noch so heft’ges Fluchen,
find’t man die Rose, die allein ihn zirt.“
Und so durchquerte ich das Tal,
verfing mich oftmals im Geäst.
Die Suche wurde mir zur Qual –
es stank nach Tod und geist’ger Pest.
Doch plötzlich ward erfaßt ich von dem Lichte,
als ich mich auf der Lichtung wiederfand,
Die zwischen Trauerweid’ und morscher Fichte
ein Röslein barg, zu schön für den Verstand.
27.5.08 06:53
 


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