Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Designed and assisted by Mondgöttin 07/2008
Der Mondreisende

Als einsam kam die stille Nacht,
der Himmel strahlt’ in heller Pracht.
Ich trat hinaus, so ganz allein,
zu stehn in Mondes hellem Schein.
Er sprach zu mir, daß ich erschrak –
was hat ich mich hinaus gewagt?
Ich wollte fliehn, doch konnt’ es nicht;
gebannt blickt’ ich ins Mondgesicht.

Ich stand so ängstlich, ringsherum
war nur die Nacht, so kalt und stumm;
erklang die Stimm’, die mich verhöhnt’,
so daß es in den Ohren dröhnt’.
Ich hatte Bang’ und wollte heim,
ich fühlte mich gar endlos klein.
Mein Puls, er raste, und mein Herz
durchzuckt von einem grellen Schmerz.

Im Schein des Mondes fahles Licht,
vor Angst so bleich ist mein Gesicht.
Und Schatten huschen durchs Geholz:
In dieser Nacht, da bricht mein Stolz.
Ich hoff auf Rettung, mehr als bald,
ich fürchte mich im finstren Wald –
bey Nacht und Nebel hier zu seyn,
will mich auch gar nicht mehr erfreun.

Es hielt ein Ast mich wie ein Arm,
es packte mich der blinde Wahn.
Ich schrie in Noth: »O helfet mir!«,
doch hatt’ mich schon im Wald verirrt.
Um mich war Stille, alles schwieg,
die Panik in mir höher stieg,
alsbald verloschen letzter Schein –
es blieb mir nichts, als laut zu schrein:

»O Mond, du Reiter jeder Nacht!
was hast du nur mit mir gemacht?«
Er starrt mich an, dann lacht er los,
sein Schlund wurd gleichsam riesengroß!
ich dachte schon: »Itzt bist du tot!«,
doch er mich in den Himmel hob,
hinauf zum weiten Firmament,
dort, wo die Sonne ewig brennt.

Ich sah die Sterne überall
und schwebte so im freien All,
ich sah die Lichter, hab erkannt:
Wir sind mit alledem verwandt!
Und Träume waren dann mein Reich,
ich wurde mit dem Mond fast gleich.
Noch höher hob er mich empor
und flüsterte mir sanft ins Ohr:

»Was glaubst du wohl, wie alt ich bin?«
»Bist weder Greis noch bist du Kind!«
Er nickte und fuhr flüsternd fort:
»Ich trage dich an einen Ort –
›das Paradies‹ wird’s oft genannt –
er ist wohl weit und breit bekannt;
verschlossen doch für jene Leut’,
die die Liebe nicht mehr freut.«

Versprechen hat er nie gebrochen,
ist mehr, als Menschen je vermochten.
Sein Schein ist ewig und besteht,
auch wenn die Welt sich weiterdreht.
Ich könnte schwörn, es war ein Traum,
doch kann ich nun auch nachts vertraun.
In meinem Herz lieg keine Bang’,
so daß ich wieder lieben kann.
3.12.08 09:57
 


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