Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Regen

Der Regen klopft leise gegen mein Fenster. Und ich, ich starre hinaus. Ich starre hinaus, als wollte ich ihm Paroli bieten, als könnte ich mit meinem kalten Blick all die kleinen Tropfen zu Eis erstarren lassen. Aber natürlich kann ich das nicht. Ich bin nur ein einsamer junger Mann, der sich, sogar um das Licht einzuschalten, aus seinem Sessel erheben und einen Schalter bedienen muß, welcher wiederum einen elektrischen Schaltkreis auslöst. Aber das elektrische Licht kann nicht die Schatten vertreiben, nicht, wie es das Licht der Sonne oder einer Kerze könnte. Allein ich kann keines von beiden sehen, denn auf der Seele bin ich blind, und in den tiefen meines Geistes taste ich umher, immer auf der Suche nach ich-weiß-nicht-was, die niemals endet. Manchmal jedoch dringt meine Seele nach oben und für einige Augenblicke bin ich klar, rational, nüchtern. Und dann bemerke ich, wie itzo auch, daß der Regen wieder gegen mein Fenster klopft, so wie der Wahnsinn an meine Tür. Sicher, ich weiß, was mir das sagen will, ich weiß, was ich zu thun habe, nur der Elan, es endlich in die That umzusetzen, fehlt mir. Wo habe ich all die Kraft, die ich einmal besessen habe, gelassen? Sie ist, so dünkt mich, genauso wie alles andere, was mir jemals etwas bedeutet hat, in den Abgründen meiner Gedanken und der nur mühsam zu beherrschenden Emotionen verschwunden. Und die Erinnerung, abgesehen davon, daß sie einmal existirt hat oder gar haben muß, an sie ist längst verblaßt. Einzig die Dunkelheit und die Einsamkeit sind mir geblieben und so ein Kreis führt zwansläufig immer ad infinitum. Ich weiß, ich werde nicht gehen, weil ich gehen will, sondern ich werde gehen, weil ich gehen muß. Was bindet mich groß an die Heimat, allein das Wort macht sie vertraut.
11.1.09 10:00
 


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