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Wahrheit

Es gibt keine substantielle Wahrheit, keine subsistirende Entität, welche es verdiente, so bezeichnet zu werden. Es gibt lediglich Vorkommnisse von Sätzen, die wahr oder falsch sein können, wie immer dero Beziehung zu anderen Entitäten beschaffen seyn mag. Das gewichtigste Problem liegt mithin darin, inwiefern jemand etwas Wahres sagen könne, wenn er doch immer nur nach bestem Wissen, welches, mit Blick auf das Ganze, nämlich die Welt, stets unvollständig bleiben muß, zu urtheilen vermag. Hier droht ein epistemischer Relativismus, allein dieser ist unzulässig, da Wahrheit ein Concept ist, und zwar das der Obiectivität, das ist, die Welt, wie immer sie beschaffen sein möchte, ist unabhängig von unseren Gedanken. Ebendarum kann Wahrheit nicht relativ zu einem beliebigen Standpunkt seyn. Eine reine Correspondenztheorie hilft uns nicht, wie durch Frege und Davidson deutlich geworden, wenngleich Ersterer gewillt war, zu acceptiren, daß alle Sätze bloß zweyerley bedeuten: die wahren Sätze das Wahre und die falschen Sätze das Falsche. Die meisten Philosophen, darunter ich, halten dies indes für inacceptabel. Ich habe meine Zweifel, ob es wirklich zwingend hierauf hinauslaufen muß, allein es ist zumindest so viel klar: Eine Correspondenztheorie muß durch weitere Factoren ergänzt werden. Auch eine reine Cohärenztheorie reicht nicht aus, denn hiemit schnitten wir uns selbst von der Realität ab, was wenigstens genauso inacceptabel ist als das bereits angeführte Problem einer reinen Correspondenztheorie.
Wir wollen wissen, was wahr ist, und dazu müssen wir nicht wissen, wie wir im Detail eine vollständige Theorie der Wahrheit zu formuliren hätten. Gerade aus diesem Grunde ist ein Pragmatismus inacceptabel, der, als ihn beyspielsweise Richard Rorty vertreten hat, auf Minimalismus, Deflationismus und Quietismus hinausläuft. Wahrheit ist uns wichtig, und zwar zu recht. Hiezu wird freylich mich zu sagen seyn.

18.6.09 22:08
 


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