Auf den Hügeln des Lichts im Tale einer mondlosen Nacht
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Nachtgesang

Der Himmel hat sich selbst betrogen,
die Wolken lasten unheilschwer
auf seinem Antlitz, überwältigt,
den Lebenssaft längst aufgesogen,
als ob es hülfe – nimmermehr!

Nur Treibsand giert noch mehr nach Leben,
der Nimmersatte hat’s verdaut:
da hilft der Trost der großen Welt nicht,
und wirkte es das größte Beben,
verschwänd es dennoch – ohne Laut!

Vom Abend dann wohl ganz zu schweigen,
derselbe gab sich hin dem Schlund,
allein der alte Weiher schwellt sich
zu Moores Leichen schaurig Reigen
und thut der seinen Herrschaft kund!

So webten sie sich in die Klänge,
die sich erboten als ihr Boot.
Denn nur die alte Eiche fällt nicht,
und wenn die Nacht sie selbst besänge;
ein Abgesang thut hier nicht noth!
16.9.09 17:43
 


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